Samsung Galaxy S III in Japan mit 2gb RAM?

LTE und 2 GB in Japan

Samsung Galaxy S III samt LTE und 2GB RAM?

Das S 3 gilt bereits jetzt – gut 2 Wochen vor dem offiziellen Verkaufsstart – als ein weiteres Sahnestück der hiesigen Mobilfunk- und IT-Branche. Bisweilen hielt sich der südkoreanische Elektroriese allerdings mehr als zurück in Bezug auf Vorabinformationen und Zubehörangaben.

 

Erst die, Anfang Mai abgehaltene, Pressekonferenz in den Londoner Messehallen der „Unpacked Event“ Feier brachte Klarheit und wirklich nützliche Informationen über das Galaxy S 3 hervor. So erfuhren unter anderem die über 2000 eingeladenen Journalisten sowie weitere Millionen Live-Follower per Video-Stream über den Einsatz eines Quad-Core Prozessors. Dieser soll im Samsung Galaxy S 3 mit einer Taktfrequenz von satten 1,4 GHz, also 1.400 MHz, pro Prozessorkern schlagen. Dieser „Exynos 4412“ Prozessor könnte somit durchaus als das Herzstück des neuen Flagschiffs der Weltraumflotte aus dem Samsung Imperium angesehen werden. Doch auch der Bildschirm hat mit seiner Diagonalen von 4,8 Zoll und der Auflösung von 720 x 1.280 Pixel diesen Titel mehr als verdient.

Um jedoch zurück zu den Prozessor zu kommen:
Der anscheinend unübertreffbare und achso fortschrittliche Prozessor samt Vier-Kern-Technologie scheint dem Elektroriesen für manche Landsleute nicht gut genug zu sein. So gab der Vorstand aus Fernost bereits bekannt, dass das Modell in Japan und sogar in den USA nicht mit dem Exynos 4412 Prozessor, sondern mit einem Dual-Core Prozessor angeboten und verkauft werden soll. Doch das wäre rein rechnerisch betrachtet kein Vorteil gegenüber des insgesamt 5.600 MHz flotten alten Handy-Rechners, sondern eher ein Rückschritt. Der Grund für den „Austausch“ lässt sich allerdings auch nicht mit der reinen GHz, beziehungsweise MHz Zahl erklären.

LTE Technik

Denn der „neue“ Snapdragon S4 Dualcore-Prozessor ist mit einer entscheidenden Zukunftstechnik kompatibel, mit der das „klassische“ S 3 samt Quad-Core Prozessor nicht dienen kann: der LTE Technik.

LTE steht für Long Term Evolution und gilt als Internetverbindung der Zukunft. Sie soll das derzeitige UMTS und HSPDA Netz ablösen und mit noch schnelleren Datentransfers das mobile Surferlebnis intensivieren.

Warum in Japan und nicht in Europa?

Doch warum lässt sich Samsung dann dazu hinreißen, Europa und weite Teile der restlichen Welt mit der klassischen Mobilfunktechnik abzuspeisen?
Die Antwort ist recht einfach: In Europa beispielsweise ist das LTE Netz nur sehr, sehr, sehr selten zu finden. Die Chance, dass in Deutschland ein zukünftiger S 3 Besitzer einen LTE Datenaustausch nutzen kann liegt schließlich bei gut einem Prozent! In Japan und in den USA sind die LTE Netze jedoch wesentlich flächendeckender und in einer sehr leistungsfähigen Form vorhanden.

Nur 1 GB für Europa 🙁

Abgesehen von der verständlichen Veränderung des Prozessors gab Samsung allerdings eine weitere Tuning-Maßnahme bekannt: So soll das S 3 in Japan und in den USA mit einem 2 GB großen Arbeitsspeicher ausgestattet werden! Hierzulande wird sich lediglich die 1 GB Variante finden, kaufen und nutzen lassen. Warum sich der Elektroriese zu diesem Schritt entschieden hat, bleibt bisweilen jedoch unklar.

Kurz zusammen gefasst:

  • Japan bekommt nur einen „Snapdragon S4 Dualcore-Prozessor“, dafür jedoch LTE-Unterstützung und 2GB RAM.
  • Europa bekommt hingegen einen Quadcore-Porzessor, kein LTE und lediglich 1GB RAM.
  • Was ich persönlich am liebsten hätte: Ein Ein Samsung Galaxy SIII mit Quadcore-Prozessor, LTE und 2GB RAM 🙂

 

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